Whatipu

Nachdem es die ganze letzte Woche geregnet hatte, beschlossen wir diesen sonnigen letzten Apriltag auszunutzen. Unser Ziel war dabei diesmal Whatipu, ein kleines Dörfchen an der Einfahrt des sog. Manukau Harbour, des flächenmäßig sechstgrößten Naturhafens der Welt. Und wie alle Strandabschnitte an der Westküste, in den Sommermonaten ein bekanntes Surfer-Ziel.
Wenn man erst mal die Außenbezirke Aucklands verlassen hat – und das dauert lange (!), findet man sich urplötzlich in einer ganz anderen Vegetation wieder, was allein schon interessant ist.

Die Straße führt über Huia nach Little Huia und dort ist ein kleines ins Meer mündendes Flüsschen nur bei Ebbe überquerbar. Außerdem wird die Straße ab dort eine kleine einspurige Schotterpiste, die sich – wie überall in Neuseeland – abwechselnd den Berg herunter und hinauf schlängelt. Letztendlich sind wir trotzdem nach einiger Zeit in Whatipu angekommen! Das Dörfchen besteht wirklich nur aus ein paar Hütten und einer Lodge. Das Gebiet rund um Whatipu eignet sich außerdem wunderbar zum Wandern, obwohl wir uns schon gefragt haben, ob die vielen Trecks, die immer wieder von der Straße abgingen, so gut gepflegt sind. Teilweise waren die „Eingänge“ relativ dicht bewachsen!

Obwohl man das Meer vom Parkplatz schon hören konnte, haben wir gut zehn Minuten gebraucht, um über den durch vorherigen Regen etwas matschigen Sand-Pfad zum Strand zu gelangen. Er war wie angekündigt (nahezu) menschenleer und die Landschaft rundherum einfach traumhaft. Wir hoffen, die Idylle lässt sich auf den Bildern erkennen:Nach einem kleinen Picknick haben wir uns dann auf den Weg zu den bekannten Höhlen gemacht. Die größte wurde früher sogar als Tanzsaal genutzt und ist auch dementsprechend groß. Da wir keine Taschenlampen dabei hatten, haben wir uns die Höhlen nur oberflächig angeschaut. Allerdings hat es so ausgesehen, als wenn sie sich noch weiter in den Berg erstrecken.Die lange „Wanderei“ hatte uns mittlerweile ganz schön ermüdet und so traten wir wieder die Heimreise an. Wir haben wieder einiges gesehen und hoffen, dass der Winter noch ein paar sonnige Tage mitbringt.

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