Hong Kong

In Hong Kong angekommen, erwartete uns traumhaftes Wetter und ein Shuttle-Bus, der uns inklusive einer kleinen Stadtrundfahrt zum Hotel fuhr. Das Hotel, das direkt in Kowloon, gegenüber von Hong Kong liegt, war eine super Wahl. Die Zimmer und der Service waren großartig. Da es mittlerweile fast 19 Uhr Ortszeit war, haben wir an diesem Tag nicht mehr viel gemacht, außer einen kurzen Blick auf das nächtliche Hong Kong am anderen Ufer zu werfen und anschließend noch ein kleines Abendessen zu uns zu nehmen.
Unseren Wecker am nächsten Morgen haben wir auch nicht gehört; dafür hat uns die Putzfrau um halb 11 Uhr aus dem Bett „geschmissen“! Wir sind daraufhin zuallererst an Kowloons Uferpromenade entlang geschlendert und anschließend mit der Fähre, die nur 20 €Ct. gekostet hat, nach Hong Kong übergesetzt.Nachdem wir eine ausgiebige Runde im CBD gedreht hatten, sind wir mit der Standseilbahn auf den berühmten Peak gefahren. Von dort aus hat man einen genialen Blick auf Hong Kong und Kowloon.

Am zweiten Tag sind wir mit der U-Bahn – die größte und längste, die wir je gesehen haben! – auf die Halbinsel Lantau und mit der Seilbahn zum Big Buddha und zum Po Lin Kloster gefahren. Der Big Buddha ist die größte Buddha-Bronzestatue der Welt und zieht zahlreiche Gläubige an. Während unseres Aufenthaltes hatte man aber eher den Eindruck, dass er tausende Touristen anzieht.
Zurück in der Stadt besuchten wir einige Märkte, wo wir das wahre Hong Kong zu sehen und zu riechen bekamen! Vorbei an Straßengarküchen und diversen Speisen, die wir noch nie im Leben gesehen hatten und vielleicht auch am Liebsten nie hätten sehen bzw. eher nicht hätten riechen wollen, besuchten wir den Jade-Markt, den Goldfisch-Markt, den Ladies-Markt und den Blumenmarkt. Alles in allem konnte man schon einen krassen Gegensatz zum modernen Teil Hong Kongs ausmachen. Die normale bzw. arme Bevölkerung wohnt teilweise schon in sehr heruntergekommenen Häusern; überall sieht man Klimaanlagen, die an den Fenstern angebracht sind und Wäsche, die geschätzte drei Meter nach vorn aus den Fenstern hängt. Überrascht hat es uns trotzdem, wie sauber es sonst überall auf/in den Straßen ist. Wir waren ebenfalls etwas verwundert, dass wir des Öfteren angestarrt wurden. Die Menschen haben uns teilweise zu gewunken und auch gekichert. Hätten wir nie gedacht, da man ja doch einige Europäer hier sieht.
Am dritten Tag mussten wir zwar schon um 10 Uhr auschecken, wurden aber erst um 15 Uhr vom hoteleigenen Shuttle-Bus abgeholt, so dass wir uns noch fünf Stunden die Zeit vertreiben konnten. Diese verbrachten wir fast vollständig mit Chillen an der Küstenpromenade Kowloons und einem Blick auf das gegenüberliegende Hong Kong.

1 Kommentar:

  1. Die Bilder von Hong Kong sind wirklich überragend! Das Copyright logo ist irgendwie sau witzig! 8 )

    An das grün-braune tshirt erinnere ich mich noch. Da hast du damals noch ca 10 andere gekauft und wolltest mir eins andrehen! 8 )

    Genießt noch eure Reise und falls es noch mehr tolle Berichte werden, könntet Ihr ne Kolumne draus machen wenn Ihr wieder da seid! 8 )

    Viele Grüße
    David "Beckham"

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