Am späten Samstagmorgen waren unsere Koffer endgültig gepackt und so machten wir uns nach einem letzten ausgiebigen deutschen Frühstück um ca. 14 Uhr auf zum Frankfurter Flughafen. Irgendwie hatte es die freundliche Dame aus dem Reisebüro geschafft, dass wir pro Person 46kg mitnehmen durften, was Patrick trotzdem nicht davon abhielt, bei jedem seiner zwei Koffer 3kg Übergepäck zu haben! Aber die Damen am Lufthansa-Schalter machten keine Umstände, sondern waren eher neidisch, wie sie unsere ganze Reiseroute sahen. Da wir noch gut zwei Stunden bis zum Abflug nach London Zeit hatten, machten wir es uns noch in einem bekannten amerikanischen Restaurant gemütlich.

Der Flug nach London selber war eigentlich nichts Besonderes, wenn man einmal die sehr ausführliche Kontrolle des Handgepäcks auslässt. Wir hatten ein Reisespielset mit Magnetspielsteinen eingepackt und genau diese wurden einem speziellen Drogen- und Sprengstofftest unterzogen. Natürlich war uns nichts nachzuweisen und die Reise konnte beginnen… In London hatten wir nochmals ca. 2,5 Stunden Aufenthalt und konnten so die vielen Geschäfte im Heathrow ausgiebigst studieren.
Und dann stand sie da: die 747 von Air New Zealand mit dem Namen „Wellington“. Wir waren bisher zwar schon viel geflogen, aber noch nie mit einem Jumbo. Schon allein die Größe war begeisternd; ganz zu schweigen von der Schubkraft beim Starten! Der Flug verlief im Weiteren ohne nennenswerte Turbulenzen. Wir hatten genügend Zeit, einige Filme anzuschauen, PC-Spiele zu spielen oder einfach nur Musik zu hören oder zu schlafen und natürlich das ausgezeichnete Essen zu genießen.
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