Pinguine, Robben und Dunedin

(Roadtrip Südinsel - Teil 2 von 5)

Dunedin war unser nächster Halt. Das „Edinburgh of the South“ ist eine elegante Küstenstadt mit vielen viktorianischen Gebäuden. Besonders hervor sticht der Stadtkern am Octagon mit der St Pauls Cathedral, den Municipal Chambers und der Bahnhof.Außerdem befindet sich hier angeblich die steilste Straße der Welt. Der durchschnittliche Steigungsgrad beträgt 30 Grad und an ihrer steilsten Stelle sind es sogar 35 Grad.Für den späten Nachmittag hatten wir eine Wildlife-Tour auf der Otago Halbinsel gebucht. Zuerst ging es zum Albatros Zentrum, wo wir einige dieser großen sowie andere Vögel zu sehen bekamen.Direkt danach fuhren uns die Veranstalter zu einer Robben-, Seelöwen und Pinguinkolonie, die ohne die Tour nicht zugänglich gewesen wäre. Die Wetterbedingungen waren teilweise nur suboptimal, wie man hier sieht:Unzählige Robben lagen faul auf den Felsen, schwammen im Wasser oder tummelten sich im Kinderbecken.Es war sehr lustig die Pinguine über den Strand wackeln und die Klippen erklimmen zu sehen. Unglaublich wie schnell diese Tiere waren! Gelbäugige Pinguine sind darüber hinaus relativ selten und nur in Neuseeland anzutreffen.Die Seelöwen waren vor dem vorübergehenden Hagelsturm ins Meer geflüchtet; der folgende Anblick entschädigte uns aber und so waren wir glücklich bis wir zu unserem Auto kamen.Hier hatte nämlich Heini (Anm.: Name von der Redaktion geändert) vergessen, das Licht auszuschalten und so wollte der sonst sehr zuverlässige Mazda nicht mehr anspringen. Doch der ADAC in Person des AA ist auch in Neuseeland dein rascher Freund und Helfer. Somit stand der heißen mitternächtlichen Dusche nach diesem kalten, stürmischen und ereignisreichen Tag nichts mehr im Wege.

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