Rarotonga

Entgegen der herrschenden Meinung, dass wir ja schon im Urlaub sind, haben wir in Neuseeland mit Arbeit und Studium ganz schön viel zu tun. Und so freuten wir uns schon lange auf den wohlverdienten Urlaub auf den Cook Islands. Los ging es am Donnerstagabend mit dem Flug von Auckland nach Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands. Wir kamen um ca. 3 Uhr morgens an und wurden mit duftenden Blumenketten von unseren Gastgebern begrüßt. Ein Ukulelespieler lieferte dazu die passende Musik und so waren wir bei tropischen Temperaturen auch sofort in Urlaubsstimmung.Nach knapp 15 Minuten Fahrt kamen wir in unserer Ferienwohnung an. Sie war gut ausgestattet und lag einen kurzen Fußmarsch vom Strand entfernt.Dieser war nach einer etwas unruhigen Nacht – die dort freilaufenden Hähne scheinen kein Zeitgefühl zu haben und krähen bereits um 5 Uhr ununterbrochen (!) – unser erstes Ziel. Weißer Sandstrand, Palmen und anderer tropische Pflanzen sowie kristallklares Wasser; wunderschön, nur was der erste Tag leider verregnet. So beschränkten wir uns auf Lunch und verbrachten die restlichen Stunden in unserer Unterkunft.Die folgenden zwei Tage waren dagegen super sonnig. Wir mieteten uns zuerst ein Auto bzw. einen Smart ;-) und machten uns daran, die Insel zu erkunden.Unser erster Stop war das Sheraton Hotel , dessen Bau Anfang der 90er Jahre angeblich mit Mafiageldern finanziert wurde. Allerdings wurde es nie fertiggestellt und diverse Investoren versuchten bisher vergeblich ihr Glück, das riesige Areal nutzbar zu machen. Heute ist die geisterhaft wirkende Ruine eine Touristenattraktion der besonderen Art.Weiter ging nach Avarua, der Quasi-Hauptstadt, wo wir nach einem kurzen Bummel die Polizeistation aufsuchten. Auf den Cook Islands braucht man nämlich einen örtlichen Führerschein, der für knapp 10 Euro zu erwerben ist. Richtige Touristenabzocke also. Nachdem wir eine halbe Stunde in der Schlange – wahrscheinlich die einzige auf der ganzen Insel – angestanden hatten, gingen der Dame allerdings die Karten aus. Da wir nicht den halben Urlaub auf der Polizeistation verbringen wollten, kamen wir der Aufforderung, am Nachmittag wieder zu kommen, nicht nach.
Auf Empfehlung eines Freundes lunchten wir im Café des Maire Nui Gartens und genossen die angenehm chillige Atmosphäre umgeben von tropischen Pflanzen.Anschließend legten wir uns das erste Mal seit langem an den Strand und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Außerdem sahen wir beim Schnorcheln viele verschiedene Fische.Mit den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes besuchten wir am Abend eine sogenannte Island Night. Einheimische, gekleidet in traditionelle Kostüme, führen dabei verschiedene Tänze auf während man lokale Spezialitäten zu essen bekommt.Jeden Samstag findet in Avarua ein Markt statt, auf dem sich die ganze Insel trifft und man alles kaufen kann, was man braucht. Verschiedenste Früchte, Backwaren, Kleidung, Schmuck sowie Kunsthandwerk.Wir frühstückten ausgiebig und suchten uns einen ‚neuen‘ Strand zum Schnorcheln.Nachmittags genehmigten wir uns noch ein paar Cocktails und machten es uns auf den resorteigenen Strandliegen gemütlich, wobei wir unsere ‚rote‘ Farbe intensivierten!Das nächste Bild sagt alles über die weitere Abendgestaltung aus. Einen perfekteren Platz zum Dinieren gibt es wohl nicht.Unser letzter Tag auf Rarotonga fiel dann leider total ins Wasser.Der Wetterbericht für Aitutaki versprach kaum Besserung und so war die Stimmung etwas gedrückt. Zum Glück sollten die Meteorologen nicht Recht behalten…

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