Am ersten August war es soweit: wir konnten unseren ersten Besuch in Neuseeland begrüßen. Bei typischen neuseeländischen „Winterwetterverhältnissen“ (Regen!) holten wir Patricks Eltern und seine Schwester Laura mittags vom Flughafen ab und quartierten sie bei uns im Gästezimmer ein. Nach einer kurzen Family-Reunion und einer Führung durch die Massey University tat der Jetlag sein übriges und die drei fielen geschafft ins Bett! Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung entlang unseres Hausstrandes Long Beach und zeigten ihnen anschließend die Tölpel-Kolonie in Muriwai
(s.o.).


Bevor sie uns am nächsten Morgen per Flieger gen Wellington schon wieder verließen, waren wir noch im angeblich besten Restaurant auf der North Shore essen. Der Chef hatte nicht zu viel versprochen; das Essen war nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus.

Nach 9-tägigem Wellington- und Südinseltrip war uns der Wettergott an den nächsten Tagen etwas besser gesonnen und wir konnten eine Tour durch den Shakespear Regional Park machen. Seit unserem letzten Besuch hatte sich hier einiges getan und aus der Ferne waren auf den Wiesen viele kleine weiße Fleckchen zu erkennen. Beim Näherkommen stellten diese sich als viele und sooooooo süße Lämmchen heraus!



Den SkyTower, den höchsten Turm auf der südlichen Halbkugel, hatten auch wir beide uns extra aufgehoben. Es lohnt sich, den Besuch des Towers mit einem Essen im sich stündlich um 360 Grad drehenden Restaurant zu verbinden und so hatten wir in weiser Voraussicht einen Platz reserviert. Wir hatten einen super Blick auf die Stadt und auch das Essen und der Service waren sehr gut. Leider hatten wir kein Stativ dabei und auch das Personal war bei der Bedienung unserer SLR überfordert und somit ist dieses Bild das einzige, einigermaßen herzeigbare.

Unser letzter gemeinsamer Ausflug führte uns noch auf die Coromandel Peninsula (s.o.). Zuerst fuhren wir zu einer Töpferei in Coromandel Town, die v.a. für ihre privatbetriebene Schmalspurbahn bekannt ist. Die Driving Creek Railway schlängelt sich über mehrere Viadukte, Tunnels und Wendepunkte durch dichte Vegetation und eigentlich unwegsames Gelände den Berg hinauf. Kopf rausstrecken verboten! ;-) Der Bau und das Verlegen der Gleise ist auf jeden Fall eine hoch anzuerkennende Leistung. Neben den Gleisen ist außerdem stellenweise die Töpferkunst der Betreiber zu bestaunen. Die Fahrt endet auf dem Eyefull Tower (!) von dem man eine wirkliche gute Aussicht auf die Halbinsel hat und bei klarem Wetter auch das gegenüberliegende Auckland sehen kann.







Die weitere Fahrt führte uns noch zur Cathedral Cove, die wir beide schon im Juli
(s.o.) besucht hatten. Wir wollen euch hier nicht noch mal mit dem gleichen Bericht langweilen; trotzdem anbei noch ein paar schöne Bilder.




Wir haben uns sehr gefreut, Patricks Familie wieder zu sehen und ihnen wenigstens einen Teil unserer Wahlheimat zeigen zu können. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und so fiel der Abschied am Flughafen schwer.

In dieser Woche sollte sich aber bereits der nächste Besuch einstellen …
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