Die Weihnachtszeit und Silvester verbrachten wir in Auckland mit unseren Freunden, wobei es aber nichts Spannendes zu berichten gibt. Wir wünschen unseren Lesern ;-) ein frohes neues und gesundes Jahr.
Unser letzter Ausflug in Neuseeland brachte uns endlich die Südinsel näher. In 14 Tagen haben wir mit einem Campervan den Süden unsicher gemacht. Bereits auf dem frühen Flug von Auckland nach Christchurch bot sich uns ein toller Blick aus der Vogelperspektive.

Angekommen nahmen wir unser rollendes Hotel – einen Mazda – pünktlich um 10 Uhr in Empfang. Wir deckten uns mit Vorräten ein und los ging es in Richtung Mount Cook durch tolle Landschaft.

Am Lake Tekapo mit seinem türkisfarbenen Wasser und einer kleinen, malerischen Kapelle machten wir einen kleinen Zwischenstopp.


Dann mussten wir den ersten Schock hinnehmen. Auf geteerter Strecke flog uns ein ziemlich großer Stein mitten in die Frontscheibe und hinterließ einen ordentlichen Abdruck.

Gott sei Dank hatten wir Sicherheitsglas und es war nur eine Schicht des Glases durchbrochen, so dass die Scheibe nicht komplett riss und wir sicher weiterfahren konnten. Allerdings riss uns das ein ganz schönes Loch in die Urlaubskasse, da Steinschläge in Neuseeland nicht automatisch versichert sind und wir die Scheibe am Ende der Reise ersetzen lassen mussten. Was wir nicht wussten: es sollte anders kommen (Auflösung folgt). Wir ließen uns die Laune nicht verderben und suchten uns am Fuße Mount Cooks den ersten Schlafplatz.

Am nächsten Morgen wanderten wir auf abenteuerlichen Pfaden und bekamen Neuseelands höchsten Berg tatsächlich frei zu sehen; wenigstes da war uns das Glück wieder hold!



Weiter ging es nach Wanaka, das mit seinem See ein richtiges Erholungszentrum ist.

Außerdem ist die Puzzling World einen Besuch wert. Schon die Gebäude wirken schräg und laden zu albernen Fotos ein.


Um die Gebäude geht ein riesiger und – wenn man erst mal drin ist – anspruchsvoller Irrgarten (anvisierte Zeit: 1 Stunde für die „normale“ Strecke)! In der Puzzling World selber befinden sich viele optische Täuschung und weitere Puzzles, die zum Denken und Knobbeln anregen.



Anschließend besuchten wir St Bathans, ein sehr altes Goldgräberstädtchen, das zu Boomzeiten knapp 2000 Einwohner hatte. Heute fasst es noch ganze 21! Trotzdem gibt es guten Kaffee und Kuchen im legendären Vulcan Hotel, dessen Glamour alter Zeiten von den Besitzern wahrlich aufrecht erhalten wird.



Bevor wir uns einen tollen Platz am Meer suchten, fuhren wir zu guter Letzt an diesem Tag noch zu den Moeraki Boulders. Die etwa 50 teilweise geborstenen Steinkugeln liegen einfach so am Strand und wirken wie die Murmeln eines Riesen.

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