Inmitten des Nichts der Wüste tauchte es vor uns auf: Las Vegas.


Ja, was gibt es von diesem Glücksspiel- und Showparadies zu berichten? Klar ist, dass die Stadt nicht wirklich schön ist. Aber der Strip, das Herzen dieser riesigen Siedlung mitten in der Wüste, ist natürlich absolut sehenswert.

Bevor wir aber all diese beindruckenden (Nach-)Bauten genauer unter die Lupe nahmen, quartierten wir uns zuerst standesgemäß ein! Wir gönnten uns den Luxus eines 5-Sterne Hotels, wobei die Zimmer bereits zu erschwinglichen Preisen angeboten werden, um die vielen Glücksspieler anzulocken. Schon von außen ist das Bellagio mit seinem riesigen See ein Augenschmaus, aber auch unser sehr geräumiges Zimmer konnte sich sehen lassen, obwohl einige Kleinigkeiten nicht ganz dem 5-Sterne Katalog entsprechen dürften.


Nach kurzer Erfrischung liefen wir den Strip zumindest in die südliche Richtung ab, da die Straße sich doch ganz schön in die Länge zieht. New York New York, MGM Grand, Luxor, Excalibur und wie sie doch alle heißen sind recht schön von außen anzuschauen, aber einige Hotels könnten im Inneren eine Renovierung vertragen.




Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, in fast jedem der Casinos den ein oder anderen Dollar zu verspielen! Da es bereits dunkel wurde, nahmen wir eine kleine Stärkung zu uns, machten uns etwas feiner für den Abend und betrachteten das Lichtermeer, das sich sofort beim Verlassen des Hotels vor uns offenbarte. Am Tag fällt das Blinken der unzähligen Lichter gar nicht so auf, aber des Nachts wird das Auge auf die Probe gestellt. Dafür sieht alles gleich noch mal etwas imposanter aus.



Auch die alle halbe Stunde (ab 20 Uhr sogar viertelstündlich) aufgeführte Wassershow des Bellagios wollen wir euch nicht vorwegnehmen. Das Thema, die Musik und die Show selber variieren jedoch, so dass man des Zuschauens nicht müde wird. Wir haben einmal die Rosaroter-Panther sowie eine mit Lee Greenwoods patriotischem Song untermalte Show gesehen.
Neben der Show war es interessant, wie die meisten Amis um uns herum mitgesungen haben!
Der schönste Nachbau war für uns The Venetian. Außen die Rialtobrücke sowie ein Canale Grande im Inneren, durch den man sogar relativ günstig per Gondel chauffiert werden konnte, waren sehr eindrucksvoll. Sogar einen nicht überfluteten und taubenfreien Markusplatz gibt es!



Zurück im Bellagio beschäftigten wir uns noch ein paar Stunden mit dem, mit was man sich in Las Vegas eben v.a. die Zeit vertreibt: Glückspiel. Black Jack, einarmige Banditen und noch so einige andere Apparate waren vor uns nicht sicher. Leider konnten wir nicht wie erhofft unsere gesamten Ausgaben in diesem Jahr wieder hereinholen! Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht und wir haben ja nicht nur verloren!

Am nächsten Morgen kamen wir noch an den berühmt, berüchtigten Wedding Chapels vorbei, die aber sehr unspektakulär waren.

Las Vegas war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und man kann hier aufgrund der vielen Shows und Casinos garantiert einige ereignisreiche Tage verbringen. Nur sollte man dann einen prall gefüllten Geldbeutel mitbringen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen