Dieses Mal flogen wir mit der „Auckland“ (wie passend), die ebenfalls eine 747 ist und uns die gleichen Annehmlichkeiten bot, wie die „Wellington“ auf dem Flug nach Hong Kong.
Der Flughafen in Auckland würde in Europa eher die Bezeichnung regional anstatt international vertragen; so klein ist er!
Aber weit gefehlt. Neuseeland ist sehr streng bei der Einfuhr jeglicher Güter und so mussten wir einiges deklarieren. So auch Anjas Berg- und Patricks Fußballschuhe. Während Anja – ohne rot zu werden – dem Beamten sagte, dass ihre Schuhe neu sind, gab Patrick wahrheitsgetreu an, dass die Fußballschuhe zwar nicht neu, aber blank geputzt seien. Welch fataler Fehler! Anja war nach zwei Minuten aus der Sicherheitszone draußen und durfte dort dann eine geschlagene Dreiviertelstunde auf ihren Schatz warten! Dieser durfte sich währenddessen den Kopf zermartern, in welchem Koffer die Fußballschuhe untergebracht sind und sie dann nach ewiger Warterei von ganz unten aus dem Koffer holen und dem Kontrolleur präsentieren… Dieser hat sich die Schuhe maximal, wirklich maximal eine Sekunde angeschaut!!
Nachdem das Koffer-wieder-einpacken erledigt war, traten wir aus dem Flughafengebäude und wurden von strahlendem Sonnenschein und extrem schwülem Wetter empfangen. Wie wir am nächsten Tag in einer Tageszeitung lesen konnten, war unser Ankunftstag, der heißeste Tag seit 137 Jahren. Dementsprechend verschwitzt kamen wir nach knapp 45-minütiger Fahrt mit der Airportbus in Downtown Auckland und nochmaligen 15 Minuten Gehweg an unserem Hostel an. Die Entfernung von der Bushaltestelle bis zum Hostel ist eigentlich gar nicht so lang, aber es ist unglaublich hügelig hier und man bedenke, dass wir insgesamt 6 Gepäckstücke und somit knapp 115 kg dabei hatten! Nach einer erlösenden Dusche und trotz 12 Uhr Ortszeit war nun verständlicherweise nichts mehr mit uns anzufangen.
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