Cirque du Soleil

Danke erstmal für alle Glückwünsche zu unseren beiden Geburtstagen; wir haben uns sehr gefreut, dass ihr alle an uns gedacht habt, auch wenn wir soooo weit weg sind! =) Wir haben uns dieses Jahr ein besonderes Geschenk gemacht und waren heute in einem der besten Zirkuse der Welt: dem Cirque du Soleil mit seiner Show "Dralion", die zurzeit in Auckland performt wird.Bilder können wir euch leider nicht zeigen, da Fotografieren erstens verboten war - hat Patrick trotzdem nicht dran gehindert - und die Show auf den Bildern einfach nicht rauskommt. Daher nur ein kurzer Trailer:Wir hatten super Plätze in der vierten Reihe und waren somit hautnah am Geschehen. Die Show war der absolute Hammer! Keine Tiere, dafür aber Weltklasse Akrobatik, super farbenfrohe Kostüme und mitreißende Live-Musik. Wir bekamen in zwei Stunden Clowns, Jongleure, Trapezkünstler, Trampolinspringer und sonstige Akrobaten zu sehen. Wie sich Menschen nur so verbiegen können?!? Es war ein atemberaubendes Programm und wir waren/sind noch immer definitiv begeistert.

Coromandel Peninsula

Zwei Tage Sonnenschein und blauer Himmel hintereinander. Nachdem wir uns noch am Vortag nicht entscheiden konnten, was wir mit dem schönen Wetter anfangen sollten, nutzen wir diesen Tag und erkundeten eine der schönsten und berühmtesten Landschaften Neuseelands: die Coromandel Peninsula. Früh um 8 ging es los und wir standen noch nicht mal im normalen Morgenstau.
Über eine knapp 500 Meter lange einspurige Brücke gelangten wir nach knapp 100 km endlich auf die Halbinsel. Hier fuhren wir dann entlang der Küste auf einer kurvenreichen und sehr nah am Wasser gebauten, engen Straße durch das schöne ehemalige Goldgräberdörfchen Thames Richtung Norden. Anschließend ging es durch die Berge nach Coromandel Town, wobei sich uns von verschiedenen Scenic Lookouts wahrlich wunderschöne Landschaften auftaten:Von der weiteren Fahrt gibt es nicht viel zu berichten, außer dass der Straßenverlauf durch die Berge unserem Auto und auch dem Fahrer einiges abverlangt hat! =) An Whitanga – einem scheinbar boomenden Urlaubsörtchen – vorbei erreichten wir nach knapp fünf Stunden Hahei, wo sich gleich zwei bedeutende Attraktionen präsentieren. An/in der Cathedral Cove wurden schon einige Hollywood-Filme, wie z.B. der zweite Teil von Narnia, gedreht und die ganze Landschaft rund um diese Naturhöhle ist definitiv sehenswert. Aber seht selbst:Der Hot Water Beach ist die zweite Attraktion Haheis. Auf einem knapp 50 Meter breiten Strandabschnitt befinden sich direkt unter der Oberfläche heiße Quellen und man kann sich nach einiger Buddelei (per Schaufel) in seiner eigenen, 40 Grad warmen (patentierter Fingerspitzentest) Sandbadewanne entspannen. Großer Spaß bei knapp 10 Grad Außentemperatur und wer will, kann sich noch im eiskalten Meer wieder abkühlen. Wir haben uns das Ganze aufgehoben, da wir mit Jessi und Matze noch mal hierher kommen werden; da haben wir dann noch zwei Hilfsschaufelkräfte mehr! ;-)

90 Miles Beach

Am Montag haben wir uns einfach mal ins Auto gesetzt und sind ohne Ziel Richtung Norden gefahren. Entlang der Westküste des Kaipara Harbour ging es durch Dargaville (welch‘ Name!) an den 90 Miles Beach. Da es sich leider mittlerweile etwas zugezogen hatte, haben wir nur ein paar kurze Runden am geradlinigen Strand gedreht – in Neuseeland zählen viele Strände auch als Straße und der 90 Miles Beach ist definitiv der längste – und sind anschließend über Whangerei wieder zurückgefahren.Zwar sind wir eigentlich nur in der Gegend rumgefahren, trotzdem haben wir auch einige lustige Schildchen entdeckt.

Snowplanet

In einigen Regionen Neuseelands liegt mittlerweile genug Schnee zum Skifahren. Da diese Regionen leider nicht um Auckland angesiedelt sind, sind wir allesamt zur nur 10-Fahrtminuten entfernten Indoor-Skiarena gefahren. Es war schön, nach knapp drei Jahren (und das ist für Patrick ganz schön viel) mal wieder auf Skiern gestanden zu haben und da die meisten vorher noch nie Skifahren waren, war es sehr lustig. Die Schneeverhältnisse waren zwar nicht die besten und auch die Piste war nicht allzu lang, aber wir hatten für drei Stunden alle unseren Spaß – und einen Tag später auch eine paar blaue Flecken! =)