Zwei Tage Sonnenschein und blauer Himmel hintereinander. Nachdem wir uns noch am Vortag nicht entscheiden konnten, was wir mit dem schönen Wetter anfangen sollten, nutzen wir diesen Tag und erkundeten eine der schönsten und berühmtesten Landschaften Neuseelands: die Coromandel Peninsula. Früh um 8 ging es los und wir standen noch nicht mal im normalen Morgenstau.
Über eine knapp 500 Meter lange einspurige Brücke gelangten wir nach knapp 100 km endlich auf die Halbinsel. Hier fuhren wir dann entlang der Küste auf einer kurvenreichen und sehr nah am Wasser gebauten, engen Straße durch das schöne ehemalige Goldgräberdörfchen Thames Richtung Norden. Anschließend ging es durch die Berge nach Coromandel Town, wobei sich uns von verschiedenen Scenic Lookouts wahrlich wunderschöne Landschaften auftaten:





Von der weiteren Fahrt gibt es nicht viel zu berichten, außer dass der Straßenverlauf durch die Berge unserem Auto und auch dem Fahrer einiges abverlangt hat! =) An Whitanga – einem scheinbar boomenden Urlaubsörtchen – vorbei erreichten wir nach knapp fünf Stunden Hahei, wo sich gleich zwei bedeutende Attraktionen präsentieren. An/in der Cathedral Cove wurden schon einige Hollywood-Filme, wie z.B. der zweite Teil von Narnia, gedreht und die ganze Landschaft rund um diese Naturhöhle ist definitiv sehenswert. Aber seht selbst:




Der Hot Water Beach ist die zweite Attraktion Haheis. Auf einem knapp 50 Meter breiten Strandabschnitt befinden sich direkt unter der Oberfläche heiße Quellen und man kann sich nach einiger Buddelei (per Schaufel) in seiner eigenen, 40 Grad warmen (patentierter Fingerspitzentest) Sandbadewanne entspannen. Großer Spaß bei knapp 10 Grad Außentemperatur und wer will, kann sich noch im eiskalten Meer wieder abkühlen. Wir haben uns das Ganze aufgehoben, da wir mit Jessi und Matze noch mal hierher kommen werden; da haben wir dann noch zwei Hilfsschaufelkräfte mehr! ;-)