Pancakes, Seelöwen und Abel Tasman National Park

(Roadtrip Südinsel - Teil 4 von 5)

Der neunte Tag unserer Reise begann mit dieser Landschaft:Weiter gen Norden erreichten wir bald die sogenannten Pancake Rocks. Hier ist sehr gut zu erkennen, wie die Kräfte des Meeres und der Erosion in Abermillionen von Jahren die Küstenlandschaft verändern. Diese bizarren Steinformationen erinnern unweigerlich an aufgestapelte Pfannkuchen; daher auch der Name.Wir hatten zwar schon einige Seehunde gesehen, trotzdem ließen wir uns diese Kolonie am Cape Foulwind nicht entgehen. Auch hier gab es zahlreiche Jungtiere, die neben den meist faul herumliegenden älteren Tieren sofort auffielen.Nach weiterer mehrstündiger Fahrt gen Nordosten ins Landesinnere, fielen wir in Richmond relativ bald ins Bett. Denn am nächsten Morgen ging es erst durch die Obstplantagen Neuseelands und anschließend über eine anspruchsvolle, kurvige Bergstraße zum nördlichsten Punkt der Südinsel: Farewell Spit. Diese vier Kilometer lange Landzunge ist ein Naturschutzgebiet und beheimatet neben Seehunden und Seelöwen eine große Vielfalt an Vögeln.Außerdem besteht sie hauptsächlich aus einer unendlich scheinenden Sanddünenlandschaft. Da an diesem Tag intensiv die Sonne schien fühlte man sich tatsächlich wie in der Wüste.Hatten wir bei unserer Wildlife-Tour auf der Otago Halbinsel noch auf Seelöwen verzichten müssen, lagen diesmal drei prachtvolle Exemplare einfach so am Strand vor unseren Füßen! Sehr schnuckelige Tierchen, nur sollte man ihnen nicht zu nahe kommen, da sie trotz ihres Körpergewichts doch recht wendig und gefährlich sind.Wie so oft in Aotearoa führte uns der Rückweg mitten über eine Schafsweide.Absolut sehenswert, obwohl total unspektakulär, waren die (Waikoro)Pupu Springs, eine der größten sowie die reinste Frischwasserquelle der Erde. Sekündlich befördert die Quelle vierzig Badewannen frisches Wasser an die Oberfläche! Die Farben im See rund um die Quelle waren einfach nur wunderschön. Seht selbst:Den nächsten Tag hatten wir uns für einen knapp 21 km langen Wandertreck durch den Abel Tasman National Park reserviert. Sehr heißes Wetter und die anspruchsvolle Strecke verlangten uns alles ab. Dafür entschädigten uns die Landschaft und lange, einsame Sandstrände sowie ansehnliche Vögel.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen